Dein Umfeld hat hohe Erwartungen an dich?

Du fühlst dich unter Druck und gestresst, weil du allen Erwartungen gerecht werden willst?

Überlege mal- warum du all diesen Erwartungen gerecht werden willst?
Was erwartest du dir dann?

Lob? Anerkennung? Zuneigung? Liebe?

22.05._Erwartungen meiner Umwelt.jpg

Wonach hächelst du Tag für Tag? Wonach strebst du?
Welchen Preis möchtest du dafür bezahlen?
Möchtest du dich selbst aufgeben?

Genau das passiert nämlich mit jeder Erwartung, die du erfüllst, um zu gefallen. Du gibst dich selbst ein Stückchen auf. Genau das passiert auch mit deinem Partner wenn er deine Erwartungen erfüllt, NUR damit es dir besser geht. Er gibt sich ein Stück weit auf. Und auch dein Kind- ganz besonders dein Kind gibt sich ein Stück weit auf, wenn deine Erwartungen zu hoch sind. Dein Kind, WILL dir gefallen. Es WILL eine gute Beziehung zu dir haben. Wenn das nicht auf Augenhöhe passiert, sondern, es Dinge tut, die es eigentlich nicht WILL, dann passiert mit deinem Kind genau das Selbe wie mit dir. Stück für Stück gebt ihr euch alle auf- nur um zu gefallen.

Brich aus. Akzeptiere und liebe bedingungslos. Erinnere dich an die ersten Tage mit deinem Baby, frei von Erwartungen und voller bedingungsloser Liebe.
Diese bedingungslose Liebe haben wir alle verdient. Denn wir sind großartig- so wie wir sind. Werden wir bedingungslos geliebt, wird vom Gegenüber Bedingungslosigkeit zurück kommen. Wir sind soziale Wesen- wir wollen dass es unseren Liebsten gut geht. Ganz ohne Erwartung!

Meine scheiß Erwartungen an mich selbst

…haben mich zweifeln lassen.
…haben mir Kraft gekostet.
…haben mich unnahbar gemacht.
…haben mich fast aufgefressen.

Heute bin ich in vielen Bereichen erwartungsfrei, doch das war nicht immer so.
Mein Alltag war früher bestimmt von Erwartungen an andere und besonders an mich.
Ja genau vor allem an mich selbst.

Alles was ich bei meinen Freundinnen als überhabt nicht schlimm sah war bei mir eine Katastrophe, mit mir ging ich immer sehr hart ins Gericht und hab mich auch dann schnell klein gemacht und verurteilt. Ich war Enttäuscht. Von mir selbst.

Weil ich meine eigenen scheiß Erwartungen nicht erfüllen konnte oder erfüllt habe.

Ich denke, das kennt fast jeder von uns?

15.05._Meine Scheiß Erwartungen an mich selbst

In meinen beiden Schwangerschaften hab ich jeweils über 50kg zugenommen, mit Sport und gesunder Ernährung habe ich mein Startgewicht wieder erreicht, erhalten blieb mir aber eine verzerrte Wahrnehmung meines Selbstbildes. Ich sah mich noch immer mit über 100kg vor dem Spiegel stehen, erwartete mir aber immer dass mein Körper aussieht wie vor den zwei Schwangerschaften, und sah jedes Gramm Fett als schlimm an. Ich hab mich auch immer mit anderen Frauen verglichen, die jünger waren oder noch keine Schwangerschaften hinter sich hatten. Meine Erwartungen an meinen Körper waren enorm hoch.

Als Mutter und Partnerin waren meine Ansprüche an mich selbst genau so hoch, dazu kommt, dass natürlich die Gesellschaft, die Menschen in meiner Umgebung eine große Rolle spielten, da ich in einem kleinen Dorf gelebt hab.

Ich erlegte mir auf

  • dass es bei mir zuhause immer ordentlich und sauber sein musste,
  • dass ich täglich frisch und selber kochen musste,
  • dass ich einen unkrautfreien Garten haben musste,
  • dass frisch gebackenes zuhause sein musste, sollte unangemeldet Besuch kommen,
  • dass ich immer schön gekleidet sein musste,
  • dass ich immer gestylt sein musste,
  • dass ich auch jederzeit für alle mit Rat zur Verfügung stand

Natürlich wollte ich auch dass mein Mann stolz auf mich ist und erwartete mir dass er das alles sieht und mich dafür liebt und belohnt. Ich tat vieles ohne Aufforderung und erwartete mir im Gegenzug Anerkennung und Lob , ich wendete diese Strategie nicht nur bei meiner Familie, sonder auch im Freundeskreis an, ich war behilflich und war immer für alle da, weil ich die Anerkennung und Aufmerksamkeit von anderen so gebraucht haben.

Meine Erwartungen, an mich waren niemals die von jemand anderen  sondern eine hohe Messlatte die ich mir selbst auferlegt habe um wichtig zu sein und einfach einen Platz im Leben, der Gesellschaft zu haben. Daraus entstand aber der Mangel: ich wurde niemals Meinetwegen geliebt sondern immer nur meines Tuns wegen.

Heute weiß ich mit meinen Erwartungen an mich anders umzugehen. Ich sehe die Erwartungen, spüre sie aufkommen. Schau mir die Situation an und bin dankbar, dass ich es geschafft habe mich raus zu nehmen und mich zu akzeptieren- nein zu respektieren. Mit all meinen Seiten, mit meinen Lichten und Unlichten Seiten.

Alles Liebe,
Helga

Was erwartest du dir von anderen?

Du erwartest, dass dein Gegenüber dich schätzt.
Du erwartest, dass dein Gegenüber dich liebt.
Du erwartest, dass dein Gegenüber dich respektiert.
Du erwartest, dass dein Gegenüber dir verzeiht.
Du erwartest, dass dein Gegenüber dich versteht.

Schätzt du dich selbst?
Liebst du dich selbst?
Respektierst du dich selbst?
Verzeihst du dir selbst?
Hast du Verständnis für dich selbst?

Ganz häufig erwarten wir, dass unsere Bedürfnisse im Außen gestillt werden. Bedürfnisse, die in unserer Kindheit nicht gesehen und gestillt wurden. Wir erwarten dass uns jemand rettet. Dass jemand da ist, mit dem es uns besser geht. Wir erwarten Dinge, die wir uns in erster Linie NUR selbst geben können. Denn so sehr sich unser Gegenüber bemüht, er wird unserer Erwartung nicht gerecht werden können. Wie denn auch? Dein Speicher an Liebe, an Geborgenheit, an Verständnis wurde NIE aufgefüllt. Du hast nicht gelernt, wie es geht.
Jetzt bist du erwachsen und hast es selbst in der Hand. Tu es für dich selbst. Lerne was es heißt, dich selbst zu lieben, zu respektieren, zu schätzen und zu verstehen. Verzeihe dir selbst, dass du bis jetzt so hart zu dir warst!

08.05._Was erwarte ich mir von anderen und warum.jpg

Warum es nicht funktioniert vom Partner zu erwarten dass er sich ändern muss

In vielen meiner Paar Sitzungen höre ich immer wieder von einem der beiden dass sie oder er selbst schon so viel an sich gearbeitet hat und der andere stehen geblieben ist.

„Wenn ER / SIE sich nur ändern würde ….. dann wäre alles gut!“

Ist das wirklich so?

Nein. Die Summe unserer Gedanken, Gefühle und Unbewussten Speicherungen zeigt sich wie ein Spiegel in unseren Beziehungen. Besonders in jenen in denen wir uns sehr nahe stehen wie in der Paarbeziehung. Auch in der Freundesbeziehung, Geschäftsbeziehung und in der Beziehung zu den Kindern, können wir bei genauer Betrachtung Spiegel erkennen.

Heute möchte ich aber die Aufmerksamkeit auf die Paarbeziehung legen.

Wenn ich bereit bin ehrlich zu mir und meinen Gefühlen zu sein kann ich dauerhaft alle meine Beziehungen zum positiven verändern.

Es ist nicht leicht sich all seinen Gefühlen, Speicherungen und unbewussten Themen zu stellen, immer wieder höre ich: „lass los, änder es, …“

Das Thema muss erst erkannt werden, also BEWUSST werden um es zu verändern. Es im Alltag zu integrieren, das braucht Geduld und Übung.

Anfangs ist es meistens nicht möglich in einer Situation die voller Emotionen ist aus dem neuen Bewusstsein zu handeln, da ist es sehr wichtig auch Verständnis und Geduld mit sich selbst zu haben. Übung und Eigenverantwortung ist hier gefragt.

Nach immer wieder wiederholter Reflexion nach so Situationen kann man sich selbst immer besser verstehen und auch besser kennen lernen. Sich selbst, seine Gefühle, seine Bedürfnisse und seine Wunden.

02.05._Warum es nicht funktioniert

Oft neigen Paare dazu, das Problem beim Partner zu suchen und ihn als Auslöser der eigenen Verletzungen zu beschuldigen.

Oft drehen wir uns im Kreis- weil wir nicht hinschauen wollen. Unser Partner wirft uns Dinge vor, wir gehen sofort in die Verteidigung- und machen die Verhaltensweise des anderen zu unserem Auslöser. Doch eigentlich liegt die Ursache wo ganz anders.
Ein Beispiel: Max wirf Susi vor: „du willst nie Sex mit mir. Immer wenn ich versuche, mit dir zu schlafen, blockst du ab.“ Susi kontert:“ So wie du den ganzen Tag zu mir bist, mag ich sicher keinen Sex mit dir- verhalte dich mal ordentlich.“

Was passiert? Susi geht sofort in die Verteidigung und wirft Max vor, er behandelt sie nicht richtig. Sie sieht aber nicht die wahre Ursache hinter ihrer „Lustlosigkeit“.

Diese können natürlich vielfältig sein. Stress, Übermüdung, Kindheitsthemen,…

Susi könnte jetzt einfach sagen: „Stimmt, ich möchte keinen Sex mit dir- ich weiß aber gerade nicht warum.“ Und dann könnte sie sich mit dem Thema beschäftigen.

Für Max hingegen ist Sex Liebe- wenn Max sich dessen bewusst wird, könnte er sagen: „Ich fühle mich aufgrund unseres fehlenden Sexlebens nicht geliebt.“

Jeder von uns hat, nehme ich an, schon von dem Gesetz URSACHE UND WIRKUNG gehört?

Unser Leben spiegelt uns ununterbrochen, woran wir denken, was wir glauben, und wovon wir überzeugt sind.

Jeder ist der Schöpfer seines Lebens. Wenn es in deiner Beziehung Tatsachen gibt, mit denen du unglücklich bist, dann schau dir deine Resonanz, das Spiegelbild genauer an, wende deinen Blick um 180 Grad auf dich selbst.

Die Ursache für deine immer wiederkehrenden Probleme in deiner Beziehung mit denen du in der Vergangenheit und im Augenblick konfrontiert wirst, IST IN DIR. Nicht bei jemand anderem.

Du kreierst dir mit deiner aufgestauten, ungelösten emotionalen Energie genau diese Situationen um sie bewusst wahrzunehmen und auflösen zu können.

Wenn du glaubst du wirst immer alleine gelassen, dann bist du alleine!

Wenn du glaubst auf Männer ist kein Verlass, dann wirst du immer in jeder Beziehung alleine gelassen werden.

Wenn du glaubst du bist nicht wichtig, wird dir immer das Gefühl begegnen dass dich keiner wichtig nimmt.

In jedem Problem liegt schon eine Lösung, die ERLÖSUNG.

Es kann also nicht funktionieren, sich vom Partner zu erwarten dass er sich ändern soll. Die Verantwortung für dein Wohlbefinden liegt bei dir.

Alles Liebe,
Helga